Geschichte
Eine kurze Übersicht über die Geschichte des DRK Leimen
1898
Gründung des DRK Leimen
1997
Die Arbeit der DRK Bereitschaft wird durch Aktive der DLRG Leimen e.V. wieder aufgenommen.
Gründung der Rettungsdienst Kooperation Leimen (RDKL) in der DLRG und DRK eng zusammen arbeiten wollen.
1. Bereitschaftsleiter wird Matthias Frick. Im selben Jahr wird noch der erste Leimener Rettungswagen angeschafft und umgebaut. Anschließend nimmt er seine Aufgaben mit dem Funkrufnamen Rotkreuz Rhein-Neckar 90/83-1 auf.
1998
100. jähriges Jubiläum.
1999
Bezug der Fahrzeughalle zusammen mit der DLRG im Ostflügel des Freibads.
2000
Vertreter von DRK und DLRG sowie der Stadt Leimen gründen die Förder- Organisation Rettungsdienste Leimen e.V. (kurz FORL) zur finanziellen Unterstützung der ortsansässigen Rettungsdienste. Zum Ersten Vorsitzenden der FORL wählen die Mitglieder Matthias Frick, sein Stellvertreter wird Bruno Sauerzapf.
2001
Bezug des Ausbildungszentrum in der Landgrafenstraße 13 in Leimen.
Die Bereitschaftsversammlung wählt mit Florian Weidinger und Dominique Gallas eine neue Bereitschaftsleitung, Martin Moskorz und Lisette Hayer werden zu den Stellvertretern gewählt.
2002
Der Rettungswagen wird bei einem Einsatz in einen Verkehrsunfall verwickelt und vollständig zerstört. Ein neuer Rettungswagen wird beschafft.
Die DRK Bereitschaft ist “online”. Im Februar wird die Homepage www.drk-leimen.de nach intensiver Vorbereitung eingerichtet.
Die Bereitschaft schafft sich drei Pneumatikzelte an. Die Zelte sind innerhalb weniger Minuten voll einsatzbereit und können im Einastzfall als Dusch- & Desinfektionszelt, als Sanitätszelt sowie als Aufenthaltszelt genutzt werden.
Mitte August rückt die Bereitschaft Leimen in enger Kooperation mit der DLRG Ortsgruppe Leimen zum Hochwassereinsatz an die Elbe aus. Die Einsatzkräfte sind insgesamt neun Tage vor Ort und unterstützen dort in erster Linie Deichsicherungsmaßnahmen von DLRG, THW und Feuerwehr. Die neuen Pneumatikzelte bestehen dabei ihren ersten Härtetest und erweisen sich als sinnvolle Investition.
Bei den Neuwahlen im Ortsverein wird Matthias Frick zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter gehen Walter Bernhard und Helene Weber hervor, Schatzmeister wird Martin Moskorz.
2003
Neben einem neuen Pulsoxymeter kann auch ein neues Koffersystem für den Rettungswagen angeschafft werden.
Ein BMW 525tds Touring Baujahr 1998 erweitert den Fuhrpark der Bereitschaft. Eingesetzt wird das Bereitschaftsfahrzeug zu Sanitätsdiensten, zur medizinischen Erstversorgung innerhalb Leimens, zur Feuerwehrkooperation sowie zu Funktionsfahrten.
2004
Im Sommer findet erstmalig die Veranstaltung “Retten 2004″ statt. Das DRK präsentiert sich zusammen mit der DLRG auf dem Georgi Platz in Leimen und stellt der breiten Masse seine Leistungsfähigkeit vor. Gleichzeitig wird das Bereitschaftsfahrzeug offiziell in Dienst gestellt.
Die Rettungsdienstverstärkung (damals noch RDV - heute: Notfall- und Krankentransportverstärkung NKV) erzielt mit fast 900 Einsätzen das beste Ergebnis seit Bestehen.
Im Dezember 2004 kann die Bereitschaft ein weiteres Fahrzeug anschaffen. Vom DRK Kreisverband Heidelberg wird ein Rettungswagen VW LT35 übernommen, der zukünftig als Krankentransportwagen (KTW) an der Rettungsdienstverstärkung (heute: Notfall- und Krankentransportverstärkung) teilnehmen soll.
2005
Im Mai kann der Krankentransportwagen nach einigen Umbauarbeiten in Dienst gestellt und nimmt seine Aufgaben unter dem Funkrufnamen Rotkreuz Rhein-Neckar 90/85-1 auf.
Sowohl die Bereitschaftsleitung als auch der Ortsvereinvorstand werden bei den Hauptversammlungen bestätigt und gehen unverändert in ihre nächste Amtsperiode.
2006
Im Mai nimmt die Integrierte Leitstelle Rhein- Neckar in Ladenburg ihren Dienst auf. Durch die damit verbundenen Umstrukturierungen in den Rettungsdienstbereichen Heidelberg und Mannheim erhalten die Fahrzeuge des DRK Leimen neue Funkrufnamen. Die Ortskennung lautet zukünftig 57 statt bisher 90.
Im Sommer bauen die Aktiven gemeinsam mit den Kameraden der DLRG das gemeinsam genutzte Ausbildungszentrum in Eigenleistungen um. Die marode Holzveranda wird abgerissen und an deren Stelle wird eine neue Terasse mit Steinen gepflastert.
Ein Wassereinbruch in die Fahrzeughalle richtet im Sommer einen hohen vierstelligen Sachschaden an. Die FORL e.V. intensiviert daraufhin die Planungen um eine neue Unterkunft für die Hilfsorganisationen. Im September stimmt der Gemeinderat der Stadt Leimen einem Projekt der FORL zu, dieses sieht einen Anbau an die Fahrzeughalle vor, in dem unter anderem Sanitärräume, Büros, ein Jugendraum sowie der Ausbildungsraum untergebracht werden soll. Gleichzeitig soll die bestehende Fahrzeughalle saniert werden.
2007
Im Frühjahr wird bekannt, das die bisherige Fahrzeughalle aufgrund von baulichen Mängeln nicht weiter genutzt werden darf. Der Gemeinderat stimmt zu, zusätzlich zum Anbau auch eine neue Fahrzeughalle zu errichten. Im April ziehen die Hilfsorganisationen aus der Fahrzeughalle aus. Innerhalb weniger Tage wird die Fahrzeughalle abgerissen, anschließend beginnt der Neubau des Rettungs- und Ausbildungszentrums (RAZ).
Die Bereitschaft verkauft den bisherigen Krankentransportwagen. Als Ersatz kann im Herbst ein neues Fahrzeug vom Kreisverband Heidelberg übernommen werden, dieses ist baugleich mit dem bereits vorhandenen Rettungswagen. Auch das Bereitschaftsfahrzeug wird im Herbst verkauft, als Ersatz beschafft die Bereitschaft einen Mannschaftstransportwagen VW T4 Synchro, der nach kurzer Umbauphase unter dem Funkrufnamen Rotkreuz Rhein-Neckar 57/19 seinen Dienst aufnimmt.
2008
Das Rettungs- und Ausbildungszentrum (RAZ) nimmt deutliche Formen an. Seit Baubeginn im Mai 2007 sind die Aktiven von DRK und DLRG nahezu jedes Wochenende im Einsatz, um die Bauarbeiten voranzutreiben. Im April können schließlich die ersten Räume bezogen werden. Neben den Einsatzfahrzeugen können auch Großteile der Einsatzmaterialien umziehen.
2009
Der Innenausbau des RAZ wurde fast komplett abgeschlossen und das Gebäude hat vollständig den Betrieb aufgenommen.
Es konnte wieder ein Blutspendetermin, diese waren während der Bauarbeiten ausgesetzten worden, erfolgreich durchgeführt werden.
Neben den Frühlingsfesten, Kerwen, der 1. Caribbean Night im Freibad und vielen weiteren Veranstaltungen wurden auch wieder drei Großveranstaltungen, das ACDC-Konzert auf dem Hockenheimring, das Festival Rock-am-Kraichbach in St. Leon-Rot sowie die Arena of Pop in Mannheim, abgesichert.
Bei der Mitgliederversammlung und der Bereitschaftsversammlung im August wurden Matthias Frick als 1. Vorsitzender und Bereitschaftsleiter, Lisette Hayer als 2. Vorsitzende, Dominique Gallas als Bereitschaftsleiterin (trat aus persönlichen Gründen zum Jahresende wieder zurück), Nicolas Gogol als stellvertretender Bereitschaftsleiter und Sandra Thien als stellvertretende Bereitschaftsleiterin gewählt.
2010
Das Jahr 2010 war erneut ein sehr ereignisreiches für das DRK in Leimen. Neben unseren alljährlichen Aktivitäten wie den beiden Blutspendeterminen und den Absicherungen verschiedenster Veranstaltungen konnten wir das Rettungs- und Ausbildungszentrum (RAZ) weiter vervollständigen. Des weiteren wurden die Aktivitäten in der Notfall- und Krankentransportverstärkung (NKV) wieder ausgeweitet.
Unser Engagement für den Grundschutz der Bevölkerung im Rhein-Neckar-Kreis hat sich mit der Neuaufstellung des Katastrophenschutzes durch Bund und Land ebenfalls geändert. So gehören wir nicht mehr zur Einsatzeinheit, die aus den Bereitschaften in und um Heidelberg besteht, sondern arbeiten jetzt mit dem Bereich Wiesloch, St.-Leon-Rot, Walldorf, Sandhausen, Nussloch zusammen.
Im Besonderen haben wir uns auch entschlossen, das Engagement für die Einwohner Leimens zu vertiefen. So konnten wir für die Gründung einer so genannten Einsatzgruppe Bereitschaft ein Fahrzeug aus dem alten Katastrophenschutz übernehmen und dieses mit Materialien für die Versogung und Betreuung von evakuierten Personen beladen. Das Einsatzkonzept konnten wir auch bereits bei einer Übung mit einer benachbarten Feuerwehr unter Beweis stellen.
Für all diese Änderungen und für die Aufrechterhaltung und Vertiefung des medizinischen Wissens und Könnens waren natürlich auch viele Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen von Nöten. Diese waren auch regelmäßig gut besucht. Hier zeigt sich auch, dass durch unsere vielen verschiedenen Aktivitäten die Attraktivität der Mitarbeit in unsere Bereitschaft groß ist. So konnten wir dieses Jahr wieder einige neue Mitglieder gewinnen.
2011
Bereits im Januar 2011 bekamen wir einen nicht alltäglichen Auftrag. So konnten wir im Auftrag des Landratsamtes ein nagelneues Fahrzeug abholen und diesem im Februar in Dienst stellen.
Inhalt der Ausbildungen im vergangenen Quartal war auch hauptsächlich der neu strukturierte Bevölkerungsschutz, sodass unsere Einsatzeinheit langsam zu einer Gemeinschaft zusammen wächst.
Überschattet wurde das Jahr von der Trauer um unseren ehemaligen Vorsitzenden Herbert Ehrbar und unsere ehemalige Vorsitzende Helene Weber.
Neben den Sanitätsdiensten und der Notfall- und Krankentransportverstärkung (NKV) waren wir auch bei Feuerwehreinsätzen in Leimen und Umgebung sowie bei verschiedenen Großübungen und Großveranstaltugen im Einsatz.
Natürlich führten wir auch wieder zwei Blutspendetermine durch.
Zur Jahresmitte gab es eine generelle Änderung bei unseren Bereitschaftsabenden. Nun treffen wir uns nicht mehr nur jeden 1. Freitag im Monat sondern zusätzlich jeden 3. Freitag im Monat. So können wir nach Themengruppen gezielter ausbilden. Es kommen immer im Wechsel Themen zum Bereich “Behandlungsplatz und Sanitätsdienste” sowie “Notfall- und Krankentransportverstärkung und Schnelleinsatzgruppe Transport” dran.