Arbeitseinsatz RAZ – Arbeiten an den Außenanlagen fortgesetzt

Die Arbeiten am zukünftigen Rettungs- und Ausbildungszentrum der Hilfsorganisationen DLRG und DRK Leimen schreiten voran. Bereits zu Monatsanfang wurde in einem Arbeitseinsatz an den Außenanlagen des RAZ zwischen Schwimmbad und Otto-Hoog-Stadion tüchtig Hand angelegt (wir berichteten). Jedoch spielte das Wetter nicht mit und am darauf folgenden Wochenende fielen die geplanten Arbeiten buchstäblich ins Wasser. Diese unfreiwillige Pause wurde schließlich zur Regeneration und zur weiteren Planung genutzt.

An den beiden zurückliegenden Wochenenden kehrte glücklicherweise der Sommer zurück, weshalb noch einmal tüchtig rangeklotzt werden konnte. Bereits am frühen Freitag Nachmittag waren die ersten damit beschäftigt, Baugeräte und Baumaterial zu beschaffen und an die Baustelle zu transportieren. Insgesamt wurden zwei Radladern, zwei kettenbetriebenen Schaufelbaggern und zwei Bodenverdichter eingesetzt. Und diese maschinelle Unterstützung war auch bitter nötig, denn es galt 180 Tonnen Mineralbeton, 10 Tonnen Split, eine Tonne Betonestrich und 30 Paletten Steine zu bewegen und zu verarbeiten.

Aufgeteilt in kleine Gruppen wurden die Arbeiten an verschiedenen Stellen im Außenbereich fortgesetzt. Koordiniert wurden die Aktivitäten von Bauherr Matthias Frick, der nicht nur die Aufgabenliste verwaltete sondern auch für gute Stimmung und Verpflegung unter seinen Arbeitern sorgte. Zunächst galt es, die Stellflächen vollständig auszubaggern und die Bodenschicht auf eine einheitliche Höhe zu bringen. Der Erdboden wurde zunächst verdichtet ehe der Mineralbeton aufgebracht werden konnte. Der Mineralbeton musste anschließend ebenfalls verdichtet werden. Die selbe Vorgehensweise wurde auch für den gepflasterten Fußweg angewendet, der später geschwungen durch die Anlage führen soll. An deren Ende wird eine größere Hecke als Sichtschutz sowie ein Bouleplatz angelegt. Die erste Bepflanzung des aufgeschichteten Hügels wurde dabei bereits durchgeführt.

Der Bouleplatz hat ebenfalls Gestalt angenommen, als Begrenzung wurde auf dem verdichteten Mineralbeton mit Pflastersteinen eine Außenlinie gezogen, an welcher der gepflasterte Fußweg münden wird. Von hinten nach vorne konnte schließlich damit begonnen werden, Split auf den Mineralbeton aufzubringen, diesen auf einem einheitlichen Niveau abzuziehen und Stein für Stein zu verlegen. Diese Arbeiten konnten nach dem zweiten Wochenende abgeschlossen werden. Zum Abschluss des Fußweges müssen die Außensteine noch betoniert und die übrigen Steine mit Sand verdichtet werden.

Im vorderen Bereich, in dem einige Parkplätze entstehen sollen, wurden als Abgrenzung zum Otto-Hoog-Stadion Pflanzsteinen gesetzt. Später wird hier wieder ein Zaun gezogen, der dann die vollständige Trennung wieder herstellt. Auf der anderen Seite in Richtung Gebäude wurde mit einer Stellkante begonnen, die das Niveau für die Aspahltierarbeiten vorgibt.

Die Mauer der Beachbar wurde bereits verputzt, sodass in Kürze das Dach installiert werden kann. Die erforderlichen Strom- und Wasserleitungen wurden bereits unterirdisch verlegt. Als Begrenzung zum Schwimmbadzaun wurde eine Stellkante betoniert die verhindern soll, dass der Sand in Richtung Schwimmbad abfließt.

Bauherr Matthias Frick ist mit den geleisteten Arbeiten sehr zufrieden. Man habe im vergangenen Monat an rund einhundert Stunden Arbeitseinsatz abgehalten, bei denen durchschnittlich eine zweistellige Anzahl an ehrenamtlichen Helfern unentgeltlich gearbeitet haben. Solche Leistungen könne man bei den knappen Mitteln gar nicht einkaufen, berichtet Frick. Neben dem Geld ist aber auch der Faktor Zeit kritisch. Von der ursprünglichen Planung, die Fahrzeughalle im Hauptgebäude Ende August bezugsfertig zu haben, musste man bereits abweichen. Das schlechte Wetter und Probleme bei der Materialbeschaffung für das Dach haben der FORL hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ende September müsste es aber passen, zeigt sich Frick optimistisch. Und in der Tat, die Fahrzeughalle ist bereits als erster Raum im Gebäude vollständig verputzt. Es folgen die Maler-, Elektro- und Installationsarbeiten ehe in der kommenden Woche das erste von insgesamt drei Segmenttoren eingebaut werden soll. Anschließend wird der Boden mit einer Spezialfarbe versiegelt. Diese Schicht muss dann zwei Wochen aushärten, ehe die Halle bezugsfertig ist, berichtet Frick. In dieser Zeit sollen dann die Arbeiten im Nebengebäude fortgesetzt werden, damit spätestens zum Winteranfang alle Fahrzeuge wieder ein Dach über dem Kopf haben.

Die aktuellen Baufortschritte können Sie auf der Homepage der Förderorganisation Rettungsdienste Leimen e.V. unter www.forl.de verfolgen. Das Bautagebuch für das RAZ wird täglich mit neuen Bildern und Informationen aktualisiert.

Termine

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14
14.06.2024 | 19:30-21:00
[DLRG / DRK] - Übungsabend Funk
RAZ - Ausbildungsraum , Tinqueux-Allee 1a, 69181 Leimen
06
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29
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Blutspendetermine

06
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Kontakt

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Orstverein und Bereitschaft Leimen
Tinqueux-Allee 1a
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