DRK Ortsverein & Bereitschaft Leimen

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Große Jubiläumsübung

Eingetragen von m.moskorz am 04.10.2008

Die Hilfsorganisationen in Leimen haben eine lange Tradition. Nach dem DRK und der Feuerwehr Abteilung Leimen haben nun auch die Floriansjünger aus St.-Ilgen eine hundertjährige Geschichte aufzuweisen. Dieser Anlass wurde natürlich tüchtig gefeiert, das durch den Feiertag verlängerte erste Oktoberwochenende eignete sich hierzu bestens. Eines der Highlights des Festprogramms dürfte die große Schauübung gewesen sein, die am Freitagnachmittag auf dem Parkplatz vor der Geschiwster-Scholl-Schule durchgeführt wurde. Dabei konnten die Wehren aus Leimen, Gauangelloch, Nussloch und natürlich St.-Ilgen in verschiedenen Szenarien ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Gleichzeitig konnte Leimens Feuerwehrkommandant Armin Nelius, der während der Veranstaltung als Moderator für die Schaulustigen fungierte, einen Einblick in Ausstattung und Taktik geben, die einer modernen Feuerwehr zur Verfügung stehen.
Besonders nah dran waren die Zuschauer dann an einem Verkehrsunfall, den die Einsatzkräfte abarbeiten mussten. In einem PKW waren die Insassen eingeklemmt. Diese mussten sachgerecht befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Gemeinsam mit dem DRK Leimen konnten dem Publikum so eindrucksvoll veranschaulicht werden, wie wichtig Zusammenarbeit, Kommunikation und Training für einen erfolgreichen Einsatz sind. Sie können sich sicher sein, Leimens Helfer sind bestens gerüstet.

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Pressebericht:
Zuschauer waren am Einsatzort willkommen
von Sabine Geschwill

Leimen-St.Ilgen. Sie kamen zwar mit Blaulicht und Martinshorn angebraust, doch die vorgefundenen Szenarien waren zum Glück alle nur gestellt: Die Abteilung St. Ilgen der Freiwilligen Feuerwehr Leimen lud anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens zur großen Schauübung auf den Parkplatz an der Kurpfalz-Halle ein. In einem fast zweistündigen Programm demonstrierte die Jubiläumswehr zusammen mit den Abteilungen Leimen und Gauangelloch und den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Nußloch die verschiedenen Möglichkeiten der Menschenrettung und Brandbekämpfung.
Die Bevölkerung durfte den Einsatzkräften bei den simulierten Katastrophen und Unfällen über die Schulter schauen und die eingeleiteten Rettungsmaßnahmen hautnah miterleben. St. Ilgens Abteilungskommandant Thomas Klenk und Unterkreisführer Hermann Würzner waren als Beobachter vor Ort. Leimens Feuerwehrkommandant Armin Nelius hatte die Moderation des Übungsspektakels übernommen. Vorab stellte Nelius die Feuerwehren der Stadt Leimen und deren technische Ausrüstung und Rettungsgeräte vor.
Zu den ersten Übungen zählte die Menschenrettung aus einem brennenden Gebäude mit Hilfe verschiedener Leitersysteme. Als Übungsobjekt diente die Geschwister-Scholl-Schule. Vorgestellt wurden Steck- und Schiebeleitern, mit denen die Menschenrettung aus verschiedenen Stockwerken möglich ist, sowie die große Drehleiter mit Rettungskorb, die bei einer Höhenrettung bis zu 23 Meter ausgefahren werden kann.
Als Nachfolger des Sprungtuchs wurde der blitzschnell einsatzbereite Sprungretter vorgestellt. Das überdimensionale Sprungkissen benötige nur zwei Feuerwehrleute, um in Stellung gebracht zu werden, erläuterte Nelius. Eine kleine Modenschau hatte die Jubiläumswehr auch in ihr Programm mit eingebaut: Es wurden die textile und die technische Ausstattung eines modernen Feuerwehrmanns vorgestellt sowie deren Anschaffungskosten.
Näher unter die Lupe genommen wurden die Löschfahrzeuge. Nur Sekunden brauchte es, um beim Brandeinsatz einen 2500 Liter fassenden Löschtank zu leeren. Zugleich wurden verschiedene Löschübungen vorgeführt. Ein schnelles Erfassen der Lage und die Einleitung von Rettungsmaßnahmen konnte man bei einem simulierten Verkehrsunfall auf dem Parkplatz an der Kurpfalzhalle miterleben. In Zusammenarbeit mit dem DRK Leimen wurde von der Feuerwehr die patientenorientierte Rettung demonstriert. Während das DRK für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes der verletzten Person sorgte, stellte die Wehr den notwendigen Brandschutz, stabilisierte das Unfallfahrzeug und machte sich dann an die Befreiung des eingeklemmten Verletzten mittels hydraulischem Werkzeug.
Die zahlreichen Zuschauer verfolgten die Übungen mit großem Interesse. Am Ende konnten alle sicher sein: Wenn es mal darauf ankommt, dann sind die Feuerwehren gut ausgerüstet und vorbereitet.
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