DRK Ortsverein & Bereitschaft Leimen

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Ein Jahr geprägt von vielen Aktivitäten

Eingetragen von m.moskorz am 16.11.2008

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Gerade auch wegen der zahlreichen Aktivitäten konnten die Hauptversammlungen des DRK Leimen in diesem Jahr erst zum Jahresende stattfinden, der neue Ausbildungsraum im Rettungs- und Ausbildungszentrum (RAZ) wurde quasi just-in-Time fertiggestellt.
Am 16. November 2008 fanden sich dort erstmals die Bereitschaftsmitglieder zur Bereitschaftsversammlung, dem wichtigsten Organ einer jeden Bereitschaft, zusammen. Die Bereitschaftsleitung in Form von Florian Weidinger, Martin Moskorz und Lisette Hayer begrüßten die anwesenden Aktiven, ebenso konnten Sie die Vertreter der Kreisbereitschaftsleitung Alexandra Erni und Steffen Stadler herzlich in Ihrem Kreis willkommen heißen.

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Im Mittelpunkt des Vereinslebens steht derzeit ohne Frage der Bau des RAZ, der am 1. Mai 2007 mit dem Spatenstich begonnen hat. Seit dem ist keine Woche vergangen, in der die Helferinnen und Helfer sich nicht aktiv eingebracht haben. Insgesamt sind so gemeinsam mit dem Kooperationspartner DLRG rund 30.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet worden, die eine Realisierung überhaupt erst möglich gemacht haben. Diese Zeit nähert sich nach über 20 Monaten jetzt langsam aber sicher dem endgültigen Ende, sodass die eigentlichen Bereitschaftsaufgaben wieder in den Mittelpunkt rücken können.
Über die Schwerpunkte der Bereitschaftsarbeit wird innerhalb der Bereitschaft Leimen jährlich in der Bereitschaftsversammlung neu abgestimmt, so auch in diesem Jahr. Mit der Einsatzgruppe “Bereitschaft” und dem Engagement in der 1. Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes „Rhein-Neckar“ sind dabei zwei neue Aufgaben hinzugekommen, wie gehabt wird man sich aber auch zukünftig in der Notfall- und Krankentransportverstärkung (NKV), der Blutspende und bei Sanitätsdiensten ehrenamtlich engagieren. Ohne Gegenstimme konnte die Bereitschaftsversammlung dem vorgeschlagenen Weg zustimmen.
Eindrucksvolle Zahlen belegten das Geleistete und zogen sich wie ein roter Faden durch die Berichte der Bereitschaftsleitung. Insgesamt 40 Helferinnen und Helfer zählt die Bereitschaft derzeit, mit zehn Rettungsassistenten und weiteren zwölf Rettungssanitätern verfügt man dabei über einen bemerkenswerten Stamm an Fachkräften. Dies schlägt sich auch in der Statistik der NKV wieder, bei der man im Jahr 2007 mit den beiden Einsatzfahrzeugen an rund 700 Einsätzen beteiligt war. 1.200 Helferstunden sind die beeindruckende Marke aus dem Bereich Sanitätsdienste, insgesamt wurden 40 zum Teil mehrtägige Veranstaltungen in und um Leimen betreut. Zu den Highlights zählte dabei sicherlich der Sanitätsdienst bei der Arena of Pop 2007, wo man wie bereits im Vorjahr einen kompletten Medical-Point in der Innenstadt betreute. Bei der einzigen Blutspende im Frühjahr 2007 konnten 165 Blutkonserven gesammelt werden, ehe eine baubedingte Pause eingelegt werden musste. Ab 2009 sollen aber wieder regelmäßige Spenden in Leimen durchgeführt werden. Bestens eingearbeitet hat sich die Bereitschaft auch in die Thematik des Katastrophenschutzes, bei dem man zukünftig die Sanitätsgruppe der 1. KEE stellen wird. Eine nicht zu unterschätzende Dunkelziffer ist die Anzahl der Stunden, die für Materialpflege, Vereinsverwaltung und organisatorische Aufgaben angefallen sind. Eine Aufzeichnung hierzu existiert zwar nicht, aber gerade diese Stunden können nicht hoch genug bewertet werden.
Im Anschluss an die umfangreichen Berichte konnte die Bereitschaftsleitung ohne Gegenstimme für ihre Arbeit im Jahr 2007 entlastet und der Blick nach vorne gerichtet werden. Der Ausbau des RAZ geht aktuell in die letzte Phase, ein Großteil der Räumlichkeiten kann bereits vollständig für die vielfältigen Aktivitäten genutzt werden. Dies ermöglicht es nun auch wieder, neue Strukturen zu schaffen sowie alte Strukturen neu aufleben zu lassen. Es herrschen also beste Voraussetzungen, um auch weiterhin erfolgreiche Bereitschaftsarbeit zu leisten.
Dies sahen auch die beiden Vertreter der Kreisbereitschaftsleitung so, die den anwesenden Mitgliedern herzlich für Ihr Engagement dankten. Ebenso geizten auch sie nicht mit Lob und Anerkennung für die Verdienste, die zur Realisierung der neuen Unterkunft beigetragen haben. Diesen passenden Schlussworten konnte sich die Bereitschaftsleitung nur nochmals anschließen, ehe die Versammlung durch Bereitschaftsleiter Florian Weidinger geschlossen wurde.

Er übergab das Wort an den Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Leimen, Matthias Frick, der anschließend die Mitgliederhauptversammlung 2008 eröffnete. Neben seinen Grüßen musste er gleichzeitig seine beiden Stellvertreter Helene Weber und Walter Bernhard entschuldigen, die an der Sitzung leider nicht persönlich teilnehmen konnten. Der Jahresbericht des Ortsvereins fiel relativ kurz aus, denn die Aktivitäten und das Engagement des Ortsvereins waren geprägt durch den Bau des Rettungs- und Ausbildungszentrums. Das Ergebnis kann mittlerweile von allen besichtigt werden, viele Räume sind bereits vollständig zur Nutzung freigegeben. Gleichwohl war auch Frick voll des Lobes, dass neben allen ehrenamtlichen Bauarbeiten die eigentliche Bereitschaftsarbeit in keinster Weise zu kurz gekommen war. Selbst Einschränkungen, wie die räumliche Situation oder verschiedene Standorte von ausgelagerten Einsatzfahrzeugen über einen längeren Zeitraum, wurden problemlos gemeistert.
Die zahlreichen Aktivitäten von Ortsverein und Bereitschaft belegten auch die Zahlen des Schatzmeisters Martin Moskorz, der zunächst über die erfolgreiche Kassenprüfung für die Wirtschaftsjahre 2006 und 2007 durch den Kassenprüfer des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar Heidelberg berichten konnte. Mit insgesamt 280 Buchungen im Jahr 2007 gehört Leimen zu einem der arbeitsintensivsten Ortsvereine im Kreisverband Heidelberg. Am Jahresende stand mit 3 T€ ein Defizit zu Buche, dass den Trend der vorangegangenen Jahre bestätigt. Ziel des Vorstandes ist es aber nach wie vor, die Rotkreuz-Arbeit in Leimen aktiv zu fördern und vorhandene Gelder sinnvoll zu investieren. Mit Geld auf dem Bankkonto des Ortsvereins ist keinem geholfen, ein zeitgemäßes EKG in unserem Rettungswagen kann aber möglicherweise ein Leben retten, verdeutlichte Frick.
Diese Ansicht teilte auch die Mitgliederversammlung, denn in Anschluss an die Berichte wurde der Vorstand ebenfalls einstimmig für die Arbeit im Jahr 2007 entlastet. Es herrscht also Einigkeit in Bereitschaft und Ortsverein, beste Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.