DRK Ortsverein & Bereitschaft Leimen

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Bombendrohung im Heidelberger Hauptbahnhof

Eingetragen von m.moskorz am 07.01.2009

Am Abend des 07.01.2009 ging im Uniklinikum Heidelberg eine Bombendrohung für den Heidelberger Hauptbahnhof ein. Die Polizei nahm die Drohung sehr ernst und räumte das komplette Areal während der Suchaktion. Ein Großaufgebot von Rettungskräften wurde zur Absicherung der Bevölkerung und der Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren in Bereitstellung gegangen.
Das DRK Leimen war mit dem Rettungswagen RN 57/83 vor Ort und hielt im Rettungs- und Ausbildungszentrum (RAZ) Leimen den Krankentransportwagen RN 57/85 sowie zwei weitere Einsatzfahrzeuge mit Einsatzausrüstung in Bereitschaft. Darunter u.a. auch 3 pneumatische Schnelleinsatzzelte mit entsprechender Heizung, die bei einer längeren Einsatzdauer zum Einsatz gekommen wären.
Ihr Eingreifen war jedoch nicht erforderlich, die Suchaktion der Polizei mittels Sprengstoffspürhund verlief negativ, weshalb die Sperrung des Geländes nach gut anderthalb Stunden wieder aufgehoben werden konnte und alle Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden konnten.

Presseberichte:

Bombendrohung legte Hauptbahnhof lahm

Von Bastian Strauch und Holger Buchwald
Eine Bombendrohung sorgte gestern Abend am Heidelberger Hauptbahnhof für Aufregung, Zugausfälle und kalte Füße. In der Telefonzentrale des Universitätsklinikums war gegen 17.30 Uhr die Warnung eingegangen, dass im Bahnhof Sprengstoff deponiert sei. Die Polizei evakuierte daraufhin umgehend die komplette Wartehalle samt Geschäften. Die Entwarnung folgte dann um 18.48 Uhr. Ein von der Polizeidirektion Pforzheim angeforderter Sprengstoff-Spürhund hatte den Bahnhof innerhalb von zehn Minuten durchstöbert – glücklicherweise ohne anzuschlagen. Kurz darauf wurden Bahnhof und Bahnverkehr wieder freigegeben, die 20 Polizisten und 20 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes konnten abrücken. Die Feuerwehr war nicht vor Ort.
Die allermeisten der rund 300 betroffenen Bahnreisenden nahmen den Vorfall gelassen. Trotz der Bombenwarnung scheuten sich viele nicht, direkt hinter der Polizeiabsperrung vor den Eingangstüren auszuharren. “Das muss man, glaube ich, nicht so ernst nehmen”, schätzte eine Reisende, die nach Speyer wollte, die Lage ein. “Solche Bombendrohungen gibt es doch immer wieder, ich hab’ da keine Angst.” Ganz so gewöhnlich war der Vorfall dann aber doch nicht, denn an eine Bombendrohung im Heidelberger Hauptbahnhof konnte sich keiner der Polizisten erinnern. Zudem war es der größte Einsatz dieser Art seit der Bombendrohung in der Kopfklinik im September 2007. Damals hatte eine Medizinstudentin in der Klinik angerufen, um einer Prüfung zu entgehen.
Auch die bittere Kälte stellte für die meisten Betroffenen gestern kein Problem dar. Ein von der Bahn organisierter Linienbus, der auf dem Vorplatz für die Reisenden zum Aufwärmen geparkt wurde, wurde kaum genutzt. Dafür konnten sich die beiden Fastfood-Restaurants, die den Bahnhof flankieren, über regen Andrang freuen. Sie waren die Einzigen in dem Gebäudekomplex, die nicht geräumt waren.
Aber nicht nur vor dem Bahnhofsgebäude wurde während der Evakuierung gewartet, sondern auch an den Gleisen. Denn einige Züge kamen noch während der Räumung am Bahnhof an, und wer darin saß, musste auf dem Bahnsteig warten, bis der Bahnhof wieder freigegeben war.
Auf den Zugverkehr wirkte sich die Bombendrohung derweil gravierend aus, teilte ein Bahnsprecher mit. Vier Züge fielen komplett aus, zwölf weitere Verbindungen konnten nur abschnittsweise bedient werden.
Fünf Fernverkehrszüge mussten umgeleitet werden und bei acht Verbindungen kam es teilweise zu großen Verspätungen. “Die Schadenshöhe lässt sich nicht beziffern”, sagte der Bahnsprecher.
Gleichwohl werde die Bombendrohung das Unternehmen wohl einiges kosten. Schließlich müsse die Bahn dafür sorgen, dass jeder Fahrgast sein Ziel erreicht – und das wird teuer, wenn wegen der Ausfälle und Verspätungen auch der letzte Anschlusszug verpasst worden ist. Immerhin: Der Zugverkehr lief nach der Entwarnung in Heidelberg sofort und recht problemlos wieder an. Die Heidelberger Polizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen, um den Anrufer ausfindig zu machen. Über den genauen Wortlaut der Drohung wollte sie keine Angaben machen.
www.rnz.de

Bahnhof geräumt – Pendler stehen wegen Bombendrohung in der Kälte

Wegen einer Bombendrohung war der Heidelberger Hauptbahnhof gestern von 17.30 bis 18.48 Uhr gesperrt. Nach Angaben des Heidelberger Polizeisprechers Harald Kurzer hatte ein Unbekannter bei der Telefonzentrale des Universitätsklinikums angerufen und vor einem Sprengstoffanschlag gewarnt. Daraufhin sei das komplette Areal sofort geräumt worden.
Mehrere hundert Pendler harrten auf dem Bahnhofsvorplatz und an den gesperrten Eingängen aus, stiegen auf andere Verkehrsmittel um oder wärmten sich in einem von der Bahn bereitgestellten Bus auf. Nachdem der aus Pforzheim angeforderte Sprengstoffsuchhund nichts entdeckt habe, sei die Sperrung wieder aufgehoben worden, so Kurzer. Die Polizei war mit 35 Mann, das Rote Kreuz mit 20 Helfern im Einsatz. Laut Bahn fielen etwa 30 Nah- und Fernverbindungen aus.
www.mamo.de

Aus dem Polizeibericht:

Bombendrohung am Heidelberger Hauptbahnhof

Heidelberg – Kurz vor 17.30 Uhr ging am Mittwoch in der Telefonzentrale des Universitätsklinikums Heidelberg eine Bombendrohung für den Heidelberger Hauptbahnhof ein. Der Zugang zu dem Gebäude wurde daraufhin gesperrt, der Bahnhof geräumt. 20 Einsatzbeamte der Heidelberger Schutz- und Kriminalpolizei sowie 15 Bedienstete der Bundespolizei und der Deutschen Bahn durchsuchten das Gebäude sowie das nähere Umfeld des Bahnhofs – ohne Ergebnis.
Nachdem ein Sprengstoffspürhund der Polizeidirektion Pforzheim das Innere des Bahnhofs ebenfalls ohne Ergebnis durchsucht hatte, wurde das Gebäude ab 18.48 Uhr wieder für den normalen Verkehr freigegeben.
Der Bahnverkehr war für die Zeit der Sperrung eingestellt. Vorsorglich hatte die Rettungsleitstelle einen Leitenden Notarzt und rund 20 Rettungssanitäter vor Ort beordert; die Bahn stellte angesichts der kalten Witterung einen Bus zum Aufwärmen wartender Reisender bereit.
www.polizei-heidelberg.de