DRK Ortsverein & Bereitschaft Leimen

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Jahreshauptversammlungen 2007 des DRK Leimen

Eingetragen von m.moskorz am 30.03.2007

 Das Bauobjekt hat einen Namen

Am vergangenen Freitag wurden im DRK Ortsverein Leimen sowie der dazugehörigen Bereitschaft die Weichen für die Zukunft gestellt.
Zunächst fanden sich um 18.00 Uhr die Mitglieder des Ortsvereins zur Jahreshauptversammlung 2007 im Ausbildungszentrum zusammen. Der erste Vorsitzende Matthias Frick begrüßte die anwesenden Mitglieder im Namen des gesamten Vorstandes und überbrachte gleichzeitig die Grüße von Kreisgeschäftsführer Thomas R. Locher sowie Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Wiesbeck, die beide leider nicht persönlich anwesend sein konnten.
Nach seinen Grußworten begann der Vorsitzende mit dem Jahresbericht des Vorstands für das abgelaufene Jahr 2006. Dieses stand ganz im Zeichen des geplanten Bauprojekts durch die Förderorganisation FORL e.V., die das gemeinsam mit dem Kooperationspartner DLRG genutzte Gebäude nicht nur angestoßen, sondern ihm auch ein Gesicht gegeben hat. Die Planungen für das Gebäude sind bereits sehr weit, der Baubeginn ist mit dem Abriss der alten Fahrzeughalle für Mitte April 2007 geplant. Anschließend beginnen die Rohbauarbeiten für das neue Rettungs- und Ausbildungszentrum (kurz RAZ), wie es später einmal heißen soll.
Größtes Augenmerk des OV Leimen liegt neben der Unterbringung nach wie vor auf der Beschaffung von Finanzmitteln für die Bereitschaftsarbeit, insbesondere für aktuelle Ausstattung und Technik. Dieses Stichwort griff Schatzmeisters Martin Moskorz auf und stellte der Hauptversammlung die Jahresrechnung des Ortsvereins für 2006 vor.
Die Mitglieder lauschten gespannt den Berichten des Vorstands und konnten im Anschluss sowohl die Jahresrechnung 2006 als auch den Vorstand für die geleistete Arbeit entlasten. Dies geschah ohne Gegenstimme oder Enthaltung und kann somit als einstimmige Entlastung im Protokoll der Hauptversammlung vermerkt werden. Im Namen der Bereitschaftsleitung und somit dem aktiven Bereich des DRK Leimen dankte Bereitschaftsleiter Florian Weidinger dem Vorstand für die geleistete Arbeit, ehe er wiederum einen kurzen Einblick in die Tätigkeiten der Bereitschaft 2006 geben konnte.
Nach den Berichten standen vier Anträge zur Abstimmung, die sich alle mit dem Fuhrpark des DRK befassten. Der bisherige KTW, ein VW LT soll ebenso verkauft werden wie das Bereitschaftsfahrzeug, ein BMW 525 Touring. Als Ersatz möchte die Bereitschaftsleitung einen gebrauchten Transporter als MTW sowie einen gebrauchten Rettungswagen als KTW anschaffen. Die Hauptversammlung gab für alle Anträge grünes Licht, womit einer Umsetzung nichts mehr im Wege steht.
Nachdem keine weiteren Anträge oder Wortmeldungen mehr vorlagen, konnte der erste Vorsitzende die Versammlung bereits um 18.30 Uhr schließen.

Um 20 Uhr begann dann die Bereitschaftsversammlung im Ausbildungszentrum, zu der die amtierende Bereitschaftsleitung in Person von Florian Weidinger (BL), Dominique Gallas (BLin), Martin Moskorz (stv. BL) und Lisette Hayer (stv. BLin) geladen hatte. Der Bereitschaftsleiter begrüßte zunächst die anwesenden Mitglieder. Gleichzeitig konnte auch er die Grüße von Kreisgeschäftsführer Thomas R. Locher sowie von Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Wiesbeck weitergeben, welche der Versammlung leider nicht beiwohnen konnten. Anschließend begann die Bereitschaftsleitung mit den Berichten aus den verschiedenen Bereichen. Florian Weidinger konnte über knapp 800 Einsätze der Notfall- und Krankentransportverstärkung (NKV) im abgelaufenen Kalenderjahr berichten, was einer Steigerung von cirka 100 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Eine weitere beeindruckende Zahl konnte Martin Moskorz präsentieren. Bei 35 Veranstaltungen übernahmen die Helferinnen und Helfer des DRK Leimen 2006 den Sanitätsdienst, insgesamt kamen so über 1.100 Helferstunden zusammen. Sicherlich eines der Highlights darunter war die Teilnahme am Sanitätsdienst für die Veranstaltung „Arena of Pop“ im Sommer in der Mannheimer Innenstadt. Erfreuliches konnte er auch aus dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit berichten, die höhere Präsenz in den Medien der Region sowie der Internetauftritt machen sich erfreulich positiv bemerkbar. Das DRK Leimen ist regelmäßig in den lokalen Printmedien vertreten und kann eine ständig aktualisierte Homepage vorweisen, die in naher Zukunft ein neues Gesicht bekommen wird. Im Jahresbericht nicht fehlen darf das Thema Blutspende. Bei zwei Blutspendeterminen 2006 konnten 407 Blutkonserven gesammelt werden, 40 mehr als im Vorjahr. Besonders auffällig ist dabei nach wie vor eine hohe Anzahl an Erstspendern. Die Bereitschaftsleitung kam aber nicht daran vorbei, für 2007 und 2008 Änderungen für die Blutspende vorzunehmen (siehe eigener Artikel). Einen Einblick in die Mitgliederstatistik gab am Ende der Berichte Lisette Hayer. Sie konnte über aktuell 30 aktive Mitglieder berichten. In diesem Zusammenhang konnte sie Marlo Sündermann beglückwünschen, der nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung nun auch seine Anerkennung durch das Regierungspräsidium Karlsruhe bekommen hat und sich ab sofort Rettungsassistent nennen darf. Glückwünsche bekam auch Sandra Thien, sie konnte 2006 erfolgreich die Ausbildung zur Rettungssanitäterin absolvieren. Beide nehmen aktiv an der NKV der Bereitschaft teil und dürfen nun mit ihrem gewonnenen Wissen noch mehr Verantwortung übernehmen. Neu ist für die Bereitschaft die Mitwirkung im Katastrophenschutz des DRK, hier wird die Bereitschaft zukünftig die Sanitätsgruppe der 1. Katastrophenschutzeinsatzeinheit stellen und erhält dafür drei Fahrzeuge sowie entsprechendes Einsatzmaterial.
Die größte Sorge der Bereitschaftsleitung aus der Bereitschaftsversammlung 2006 ist mittlerweile zum Großteil vom Tisch. Dank der Hilfe der Förderorganisation FORL sowie der überwältigenden Unterstützung durch die Stadtverwaltung und den Gemeinderat konnte ein Bauprojekt iniziiert werden, das den Fortbestand der DRK Arbeit in Leimen aufgrund der Rahmenbedingungen langfristig sichert. Ohne dieses Objekt, und da nahm die Führung kein Blatt vor den Mund, wären zeitnah die Lichter ausgegangen. So jedoch kann man das Großprojekt, bei dem viele Eigenleistungen eingebracht werden müssen, mit Freude angehen.
In Anschluss an die Berichte der Bereitschaftsleitung stand die Entlastung der Bereitschaftsleitung für die geleistete Arbeit an. Diese erfolgte per Handzeichen der anwesenden Bereitschaftsmitglieder und viel einstimmig zu Gunsten der Leitung aus. Ebenso einstimmig gab die Versammlung ihr Votum für die Ausrichtung der Aufgaben im kommenden Jahr aus.
Als es weder Anträge noch weitere Wortmeldungen mehr gab, konnte die Versammlung um 20.35 Uhr durch den Bereitschaftsleiter geschlossen werden