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Großeinsatz für DRK-Einsatzkräfte – LKW fährt auf der A6 bei Wiesloch auf vollbesetzten Reisebus auf

Eingetragen von k.bruemmer am 05.07.2018

Bericht des Kreisverbands Rhein-Neckar/Heidelberg. Auch wir waren mit dem NKTW vor Ort, weitere Kräfte waren am RAZ bzw. auf Anfahrt, mussten allerdings nicht mehr ausrücken.
Ein Lob unserer Helfer geht an die Autofahrer: Auf der B3 wurde eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet, sodass der NKTW gut durch kam. 👍

Am Montagmorgen, 2. Juli um kurz vor 9 Uhr, fuhr ein LKW auf der A6 Fahrtrichtung Mannheim, an der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg auf einen vollbesetzten Reisebus auf. Durch den Aufprall im Baustellenbereich wurde der Reisebus auf einen davor fahrenden Sattelzug geschoben. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich der Fahrer des LKW schwer. Die alarmierten Rettungskräfte des DRK waren in kürzester Zeit vor Ort und leisteten notfallmedizinische Hilfe.

Der schwerverletzte LKW-Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Mannheimer Klinik geflogen. Weitere elf verletzte Insassen des Reisebusses, sowie der Fahrer des Sattelzuges wurden nach Erstversorgung durch die Kräfte des DRK in Kliniken nach Sinsheim, Schwetzingen und Heidelberg transportiert. Der DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg war mit über 50 ehren- und hauptamtlichen Rettungskräften im Einsatz. Die Schnelleinsatzgruppen (SEGen) aus Wiesloch und Sinsheim erreichten die Unfallstelle aus beiden Fahrbahnrichtungen.

Die übrigen Passagiere der insgesamt 42-köpfigen Seniorenreisegruppe aus Bietigheim-Bissingen, die zum Teil nur kleinere Schrammen davontrugen oder unverletzt blieben, wurden zur DRK-Unterkunft in Wiesloch transportiert. Die ehrenamtlichen Rotkreuzler des Ortsvereins Wiesloch versorgten die Passagiere mit Essen und Getränken. Darüber hinaus waren die DRK-Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Einsatz.

„Bei aller Dramatik der Ereignisse, ein Einsatz der wie im Lehrbuch abgelaufen ist“, bestätigt Jürgen Wiesbeck, Kreisbereitschaftsleiter und Vizepräsident des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg. Schon wenige Stunden nach dem Unfall konnte die Reisegruppe ihre Fahrt in Richtung Sauerland in einem Ersatzbus fortsetzen.