DRK Ortsverein & Bereitschaft Leimen

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Absicherung Arena of Pop

Eingetragen von k.bruemmer am 12.07.2011

Am vergangenen Samstag, den 09. Juni fand in Mannheim nach einem Jahr Pause wieder die Arena of Pop statt. Wie in den Jahren zuvor wurden wir angefordert eines der fünf Medical Centers zu stellen, aufzubauen und zu besetzen. So trafen wir uns um halb 10 Uhr am RAZ um das Material aufzuladen und fuhren dann mit 17 Helfern, dem KTW, dem RTW, dem Notfall-KTW, dem Gerätewagen mit dem Lichtmastanhänger und dem BGF der DLRG mit dem Materialanhänger der FORL nach Mannheim.
Dort Bauten wir die Zelte auf und richteten sie ein. Verstärkt wurden wir durch 5 Helfer der Bereitschaft Schriesheim und einem RTW samt Besatzung vom DRK Mannheim sowie eine Notärztin aus der Heidelberger Uniklinik.
Um 19 Uhr kamen noch sieben Helfer, drei von Leimen, drei von St. Leon und eine von der Rettungshundestaffel mit dem MTW nach.
Trotz der 130000 Besucher hatten wir vergleichsweise wenige Patienten zu versorgen. So konnten auch wir größtenteils dem Programm der Interpreten folgen.
Gegen 0:30 Uhr konnten wir beginnen abzubauen und waren dann gegen 2 Uhr mit dem Verstauen der Materialien im RAZ fertig.

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Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 11.07.2011:

Die Mischung macht’s bei der “Arena”
Beim größten Popfestival im Südwesten kam jeder auf seine Kosten, nur das Wetter spielte nicht mit – bis Ricky Martin kam
Von Alexander Albrecht

Mannheim. Na bitte, geht doch! Als Superstar Ricky Martin am Samstagabend die große Bühne vor dem Mannheimer Schloss betritt, setzt sich die Sonne endlich gegen den leichten, aber beständigen Nieselregen durch. Entsprechend schnell ist der Puerto-Ricaner auf Betriebstemperatur. Der Headliner der “Arena of Pop” und seine Entourage – vier
Tänzer und drei Tänzerinnen, ein Background-Sänger und die Band – legen eine beeindruckende Show hin – leidenschaftlich, mitreißend und heiß. So heiß, dass Ricky Martin schon beim zweiten Song die Lederjacke aufknöpft und seinen stählernen Oberkörper präsentiert. Und viele Frauen im Publikum sind mit ihren Augen nicht bei ihrer männlichen Begleitung…
Extra für das Konzert in Mannheim hat der Latino die Welttournee unterbrochen und streut hier seinen einzigen Deutschlandbesuch ein. “I can feel the energy here”, ruft Ricky Martin auf dem Laufsteg ins Mikrofon. Die Energie des Publikums kann er fühlen. 130 000 Besucher hat die “Arena of Pop” nach Angaben von Mitveranstalter “Radio Regenbogen” auf die Festivalmeile gelockt. Ricky Martin strahlt über beide Ohren. Der 39-Jährige hat sogar seine beiden kleinen Söhne mitgebracht, die hinter der Bühne Schlagzeug spielen. Logisch, dass der Papa seine größten Hits (“The cup of life”, “Livin’ la vida loca”) zum Besten gibt. Eine größere Kulisse hätte am Nachmittag auch die erste bekanntere Band verdient gehabt. Doch kurz vor dem Auftritt von “Frida Gold” schickt der graue Himmel die ersten Regentropfen. Viele Feiernde schlüpfen unter die Sonnenschirme. Schade, denn eingängige Popsongs wie “Zeig mir wie du tanzt” oder “Wovon sollen wir träumen” sind eine Einladung zum Mitsingen und Mitwippen.
Der Nächste ist Lokalmatador Laith Al-Deen. Mal abwechselnd, mal gemeinsam mit dem Publikums-Chor besingt er die “Bilder von dir”. Wenige Minuten vor dem “Sunrise Avenue”-Konzert schließt die Security erstmals den Ehrenhof. Mehr als 15 000 Besucher lassen die Organisatoren aus Sicherheitsgründen nicht rein. “Sunrise Avenue” werden ihrem Namen zwar nicht ganz gerecht – die Sonne geht nicht über der “Avenue” beziehungsweise Mannheim auf –, doch schaffen es die rockenden Finnen zumindest, dass das jugendliche Publikum den Regen vergisst. Nach der Show leert sich der Ehrenhof und viele ältere Musikfans strömen in Richtung Bühne. Der Grund: “Foreigner” hat sich angesagt. Und die “Altmeister” haben nichts verlernt. Sänger Kelly Hansen klettert die Traversen der 17 Meter hohen Mega-Bühne empor und feuert das Publikum aus schwindelerregender Höhe an. Starkauch das Saxofon-Solo von Thom Gimbel beim Gassenhauer “Urgent”.
Das Konzept der Macher geht auf, die Mischung der unterschiedlichen Musikstile und Interpreten funktioniert. “Ich bin begeistert von der friedlichen und fröhlichen Stimmung”, sagt Grünen-Politikerin Theresia Bauer stellvertretend. “Na klar”, antwortet die baden-württembergische Wissenschaftsministerin auf die Frage, ob das Land große Festivals wie die “Arena of Pop” weiterhin unterstütze. “Irgendwie, irgendwo, irgendwann”, wie die jungen Opernsänger von “Adoro” zum Abschluss auf dem Dach des Westflügels des Schlosses und begleitet
von einem fulminanten Feuerwerk singen? Nein, die Musikfreunde der Metropolregion hoffen, das war allenthalben zu spüren, auf eine fünfte Auflage der “Arena of Pop” in zwei Jahren. Natürlich wieder in Mannheim und bei freiem Eintritt. Die Veranstalter “Radio Regenbogen” und das Land werden darüber reden. Und vielleicht den Wettergott ins Gebet nehmen.

RNZ1
Die Menschenmenge zog sich vom Schloss bis zum Paradeplatz. Fotos: Alfred Gerold

RNZ2
Zum Abschluss gab es ein Feuerwerk, das vom Klassik-Pop-Ensemble „Adoro“ begleitet wurde.

RNZ3
Gerockt hat die finnische Band „Sunrise Avenue“ mit Frontman Samu Haber.

Blickfang: Ricky Martin ließ zahlreiche Frauenherzen höher schlagen. Der Superstar hatte seine beiden Söhne mit dabei und alle Hits im Gepäck.RNZ4